HATESPHERE - GUILLOTINE


Label:SCARLET
Jahr:2026
Running Time:40:12
Kategorie: Neuerscheinung
 

Frisch aus Dänemark kommt der neue Langdreher der alten Death-Thrash Recken mit zehn Tunes. Als Appetithäppchen haben die fünf Jungs bereits im August den Titeltrack veröffentlicht. Der Song überzeugt sofort mit schöner bedrohlicher Atmosphäre, blutrünstigem Text und klasse Wechsel-Vocals zwischen wütenden Klargesang und bösen Growling. Eingepackt in einem coolen Arrangement, wobei sich hier die Elemente aus Death-Metal und eher klassischen Thrash super ergänzen. Dass hierbei das Gaspedal nicht ganz bis zum Bodenblech durchgetreten wird, sondern der Track eben etwas schleppender daherkommt, verleiht dem Bedrohlichen dabei eine prima passende Tiefe.

Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das ganze Album, ohne aber dabei an Aggressivität, Druck und Groove zu verlieren. Gekonnt wird das düstere Konzept mit beeindruckenden Melodiebögen durchgezogen und der schöne Alte Schule Sound der Dänen gefällt verdammt gut dabei ohne, dass das auch nur ansatzweise altbacken klingt. Da alle Tunes gut austariert sind, was sowohl die Thrash- und Death Anteile, als auch was Breaks und Geschwindigkeitswechsel in den einzelnen Songs angeht, ist der Release abwechslungsreich und wird nie langweilig.

Hier passt eigentlich immer alles nahezu perfekt zusammen, die Scheibe geht in einem Guss fein runter. Den derben und bösartigen Texten bleiben sich die Jungs auch treu, und man muss eigentlich weder irgendwo meckern noch was speziell hervorheben, da passt alles von den fetten Riffs zur Beat Sektion und Gesang. Das zwölfte Hatesphere-Werlk ist in sich rundum schlüssig und einfach supergut. Holt mich voll auf die Scheibe, das habe ich in der Intensität gar nicht erwartet. Hut ab, ich bin beeindruckt!

Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Frank Billek


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