OBSCURITY - ASCHEREGEN


Label:TROLLZORN
Jahr:2026
Running Time:50:10
Kategorie: Neuerscheinung
 

Obscurity sind nun auch schon beinahe drei Jahrzehnte im Geschäft und veröffentlichen mit „Ascheregen“ dieser Tage ihren zehnten Langdreher. Wer die bisherigen Scheiben zumindest auszugsweise kennt, wird nicht überrascht sein, dass sich auch dieses mal nicht allzu viel geändert hat. Diese Mischung aus Pagan- und Viking-Metal sind nun einmal keine besonders innovativen Stilrichtungen. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Velberter wieder einmal weitgehend auf ihre Kernkompetenzen beschränken, die bekanntermaßen im Bereich der deutschsprachigen Schlachtenhymnen liegen. Wer bisher noch nichts von Obscurity gehört hat, der stelle sich eine Mischung aus alten Varg und Equilibrium vor, nur dass diese sich eben im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben, was ja nicht immer unbedingt von Vorteil sein muss.

Bei Obscurity bekommt der Hörer jedenfalls genau das, was er erwarten kann. Diese Verlässlichkeit ist ja auch schon einmal etwas. Allerdings muss ich wieder einmal eine gewisse Gleichförmigkeit in Bezug auf Songaufbau und -struktur feststellen, was natürlich zu Lasten der Abwechslung geht. Fans werden die Scheibe trotzdem (oder vielleicht sogar gerade deswegen) lieben.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Thorsten Roggenbuck


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