HUEY LEWIS AND THE NEWS - WEATHER


Label:BMG RIGHTS MANAGEMENT
Jahr:2020
Running Time:26:05
Kategorie: Neuerscheinung
Non Metal
 

Es gab eine Zeit, da gehörte diese Formation zu den großen Chartbreakern. Huey Lewis mit seiner unverkennbaren Stimme, landete mit seinen Boys so großartige Hits wie, „The Heart Of Rock & Roll“, „I Want A New Drug“, „The Power Of Love“ und „Heart And Soul“. Ende der 80er-Jahre und nach vier Alben, war erstmal Ende mit großen Würfen. Die nächsten beiden Releases gingen unter „ferner liefen“ in die Musikgeschichte ein. Jetzt musste der Fan circa neunzehn Jahre auf den aktuellen Longplayer warten. Ich denke nicht, dass sich das gelohnt hat. Sieben Songs unter dreißig Minuten ist eigentlich eine Frechheit. Das gilt bei etlichen Stars noch als EP. Albumtitel und Coverartwork sind auch nicht unbedingt geistreich. Bleiben sage und schreibe gerade Mal sieben Tracks über die es zu berichten gibt. Nun ja, ich will es Mal so sagen, die Beiträge leben im eigentlichen Sinne, fast allein von der markanten Stimme des Meisters. Dadurch haben sie selbstredend etwas an Ohrwurmcharakter. Die Hit-Qualität ist leider nicht gegeben und hinkt den alten Heldentaten um Längen hinterher. Wäre hier nicht der Name des Acts auf dem Album, würde das vorliegende Vinyl, in den Medien kaum ein Wässerchen in Unruhe bringen. Da muss man mal ganz ehrlich sein. Ob Soul, Pop oder Countryeinlage, man bleibt weit hinter den Erwartungen. Zumindest meiner. Die Tracks kommen gefällig und in sich ruhend und kann auch textlich nicht herausragen. Was man hier mit einer Stammband (Saxofonist Johnny Colla, Keyboarder Sean Hopper und Drummer Bill Gibson von der Urbesetzung sind noch am Start) von insgesamt zehn Mitstreitern und dazu acht Gastmusikern kreiert hat, lässt einige Wünsche offen. Es fehlt leider eine Menge Biss der alten Tage und Songschreiber Potential. Na gut, dabei muss man wissen, das einige alte Hits der Formation, nicht auf eigenen Mist gewachsen sind. Wer allerdings gemütlich in Nostalgie wandern möchte und ein großer Anhänger dieser Truppe ist, könnte noch den einen oder anderen Song mit mehr Wohlwollen betrachten. Wer übrigens lieber auf die CD zurückgreift, wird mit einer weiteren „Best-Of“-Scheibe belohnt.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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