DARK SKY - ONCE


Label:METALAPOLIS
Jahr:2018
Running Time:106:27
Kategorie: Neuerscheinung
Liverecording
 
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Hard Rock mit leicht symphonischem Ausmaß. So ertönt heutzutage die einstmalige Schülerband, aus dem Süden Deutschlands, Rottweil um genau zu sein. Die Jungs trafen in den 2000er Jahren selten meinen Geschmack und hatten nach meiner Meinung mit dem 2008er Release „Empty Faces“, ihren musikalischen Tiefpunkt. 2012 erschien dann „Initium“ und unser Kollege Markus Peters zückte acht von zehn Punkten. Das war zumindest das letzte Lebenszeichen der Band. Nun sind sie nach sechs Jahren zurück und das ist normalerweise der berühmte Dolchstoß für eine Band, die eh nicht soooo bekannt ist. Eine Änderung gibt es im Line-Up: Basser Winny Zurek musste, teilweise aus gesundheitlichen Gründen die Segel streichen. Gekommen ist Lutz Aicher. Mit „Once“ gerät ein Doppel-Produkt in die Läden…CD und DVD. Allerdings befinden sich auf dem DVD-Material nur die letzten neuen Tracks der CD, denn das ist das Livematerial. Das ist  am 22. Juli 2015, in Rottweil, im Kraftwerk eingefangen worden. Sound und Bildqualität sind angemessen, die Show ist fast üblich und für einen erfahrenen Schreiber erwartungsmäßig: der Shouter, Frank Breuniger, reißt sich den Arsch auf, Drummer Uwe Meyer kesselt wie ein wilder Stier aber die Axtfront steht Löcher in die Bühne. Schade. Das wirkt sich natürlich auch auf das Publikum aus. Da passiert vor der Bühne nicht gerade viel.

Die ersten sechs „neuen“ Lieder aus der Konserve (nur auf CD), werden hier hoch angepriesen aber man muss das mit Vorsicht genießen. Bei „Into The Arena“ und „Gladiators On Ice“, handelt es sich lediglich um Instrumental-Mini-Epen aus dem symphonischen Bereich…so wie Opener à la Rhapsody Of Fire. Mit „When The Rain Begins To Fall“, schickt man die Coverversion von Pia Zadora und Jermaine Jackson, aus dem Jahr 1984. Vielleicht nicht die glücklichste Wahl. Der Titeltrack kann man unter „ferner liefen“ einreihen, da einfach das Potential für einen Hit fehlt. Das balladeskere „Final Day“ ist schlichtweg zu kurz. Man spürt den Reiz eines charmanten Songs und eher man sich versieht, ist er nach knapp zweieinhalb Minuten und einem Refrain, verschwunden. Bleibt also „Reasons“, als einziger Kracher mit Format. Leider zu wenig meine Herren. Somit kann ich keine Benotung zücken, denn wir erteilen nichts für Live-Recordings oder EP´s, nur für ganze Alben.

Note: Keine Wertung
Autor: Steve Burdelak


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