PILEDRIVER - ROCKWALL


Label:ROCKWALL
Jahr:2018
Running Time:53:12
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Klassischer Rock aus dem Hause Piledriver, ist mit dem nun vierten, vorliegenden Longplayer, etabliert und hausgemacht. Kann sich echt hören lassen, was aus der ehemaligen Status Quo Tribute Band geworden ist. Damit ist der Albumtitel „Rockwall“, inspiriert vom Label der Band, durchaus gerechtfertigt. Klar, mit „Waiting“, gibt es zumindest einen Filler und auch eine Hommage an den verstorbenen Kopf von Status Quo, Rick Parfitt, darf mit „Rockers Rollin´“ nicht fehlen. Piledriver gehen etwas härter, als ihre alten Helden ins Programm und schmirgeln die Bühne ganz schön ab. Ok, nicht ganz so heftig wie ihre Thrash-Namensvettern aus Toronto in Kanada aber immerhin, haha. Nichtsdestotrotz hätte der Song, auch auf jedem Album der britischen Helden stehen können. Ich habe es läuten hören, dass Drummer Hans in´t Zandt und Basser Marc Hermann aus zeitlichen und gesundheitlichen Gründen den Recordings fern blieben. Als Kesselflicker wurde der Produzent Stefan Kaufmann (ex-Accept), an die Felle gebeten und die Bass-Parts übernahm  Gitarrist Peter Wagner himself. Überhaupt gibt es hier an den Klampfen ein ziemlich verspieltes Brett, wie man auf dem Track „Sparks“ unschwer erkennen kann. Meine Favoriten sind jedoch das posige Stück „Julia“, die unvergleichliche und geschmackvoll in Szene gesetzte Ballade „For Freedom And Friends“,  dicht gefolgt von der, für diese Band, etwas außergewöhnliche Nummer „Farewell“, mit den tiefen Vocals (und einem leichten Touch, des Kanadiers Leonard Cohen). Dieses verdammt homogene Album zeigt eine Band auf dem Weg nach ganz oben. Bleibt nur noch zu klären, wer Drummer Eddie Claessens ist, der im Booklet abgelichtet wurde (Danke für den Rückruf vom Marc…es ist der Live-Schlagzeuger der ab und an für Hans einspringt). Übrigens wer sich für Artwork interessiert kommt hier ebenso auf seine Kosten. Leicht provokant inszeniert von Thomas Ewerhard (Tobias Sammett´s Avantasia, Edguy, Amon Amarth).

Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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