RISE OF THE NORTHSTAR - LEGACY OF SHI


Label:NUCLEAR BLAST
Jahr:2018
Running Time:43:33
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Sänger Vithia war es, der Rise Of The Northstar vor einigen Jahren in Paris Gründete. Inzwischen ist er das letzte verbleibende Ur-Mitglied der Formation. Der Austausch der kompletten Besetzung hinderte Rise Of The Northstar allerdings nicht daran so richtig durchzustarten. Seit ihrer Debüt-EP sind die Franzosen gefragt und gewollt. Ihr Stil ist dabei eine Mischung aus New York Hardcore im Sinne der Neunzigerjahre, mit starken Einflüssen von Thrash Metal, Metalcore und teilweise auch Hip Hop. Bei ihrem Auftreten und in ihren Texten wird auch deutlich, welche Rolle die japanische Kultur für die Musiker spielt. Dies kann man nun mögen oder nicht, was man ihnen allerdings nicht absprechen kann ist ihr musikalisches Talent. Mit ihrem mittlerweile vierten Studioalbum mit dem Titel „Legacy Of Shi“, das ein weiteres über Nuclear Blast erscheinen wird, wollen es „Rise Of The Northstar nochmals wissen. Darauf ist natürlich die rohe und brutale Härte enthalten, die alle bisherigen Veröffentlichungen auszeichnete. Dabei war bisher einer der größten Kritikpunkte dass der Sound etwas zu eintönig wäre. Dieser Kritik nahmen sich die Musiker an und schufen ein Album, dass wohl abwechslungsreicher kaum sein könnte. Es gibt Songs die sich eindeutig an Deathcore anlehnen, wie zum Beispiel der Opener The Awakaning“ oder auch das Higspeedwerk „All For One“. Andere Beiträge wie „Here Comes The Boom“, zeigen eindrucksvoll wie Crossover zu klingen hat. Mit „Nekketsu“ ist auch ein Stück enthalten, das wirklich sehr nah am neunziger Jahre Hardcore der New Yorker Szene bleibt und bei „This Is Crossover“, fühlt man sich sogar etwas an Slayer erinnert. „Step By Step“ weißt sogar einige balladenhafte Züge auf, so fern so etwas im Hardcore überhaupt möglich ist. Rise Of The Northstar hauen hier einen echten Hardcore-Hammer raus, der ihr ohnehin gutes Standing in der Szene noch weiter verbessern dürfte. Die Jungs aus der Französischen Hauptstadt schöpfen ihr Potential hier voll aus um eine Platte auf den Markt zu bringen die man gehört haben muss.

Note: 10 von 10 Punkten
Autor: Chris Föhrenbach


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