SULPHER - NO ONE WILL EVER KNOW


Label:OBLIVION / SPV
Jahr:2018
Running Time:43:20
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Rob Holliday hat vor circa fünfzehn Jahren, bereits ein Album mit seiner Band Sulpher, auf den Markt gebracht. Dann war er als Gitarrist, bei solch illustren Axcts wie The Prodigy und Marilyn Manson aktiv. Das schränkte den Wirkungsrahmen für seinen eigenen Act, etwas ein. Nun, mit mehr Zeit in der Tasche, kann er sich wieder seinen eigenen Tunes widmen. Und die haben eine starke Breitseite der alten Brötchengeber mitbekommen. Manchmal sitzt die Alternative-Chose ganz schön zwischen den Stühlen. Insofern man noch eigene Ansätze, wie auf dem melancholischen Cello / Gesang-Stück „Tomorrow“ mitrechnet, das sich von dem Industrial-Sound der meisten Tracks, doch erheblich entfernt. Leider geht so manche Vocal-Passage fett in den Mainstream über, was man auf „Fell Through“, deutlich vernehmen kann. Das gerät meist alles eine Spur zu bisslos, wie auf „Feels Like The End“, wo die Aggression im Refrain, ganz allein von den Gitarren besetzt wird. Das war zu Debütwerk-Zeiten, im Jahr 2003, mit „Spray“, noch ein paar Kanten spektatkulärer. Ein bißchen mehr Potential, wie auf dem Beitrag „Take A Long Hard Look“, hätte dem Album sehr gut getan. Dieses Projekt stirbt am belanglosen Gesang des Herrn Holliday und dem Aspekt, dass hier kaum etwas hängenbleibt. Und dennoch existiert manchmal eine sture Monotonie, die einem im Bann hält. Schon kurios...

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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