TANKARD - THE MORNING AFTER / ALIEN


Label:BMG / NOISE
Jahr:2017/1988/1989
Running Time:58:32
Kategorie: Re-Release
 
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Der nächste Re-Release aus dem Hause Tankard, hat es in sich. Abgesehen von der 1988er Veröffentlichung „The Morning After“ servieren die Hessen mit dem Label BMG / Noise, noch die EP „Alien“ (1989), mit dem supergeilen Coverartwork. Beides steckt in einem fetten Gatefold-Cover und kommt mit dem bereits bekannten Splatter-Vinyl (die eine in gelb, die andere in blau). Natürlich dürfen andere Fans ebenso eine CD erwerben. Nach drei Jahren wollten Gerre und seine Jungs etwas frischen Wind in ihre Thrash-Mucke bringen. Klar, das „make it or break it“-Album stand mit „The Morning After“ an. Will meinen, nicht das man lyrische poetische Wege gegangen ist oder die Mucke vom Thrash gedreht hat. Nein! Alles wie immer. Nur der alberne Beitrag „Mon Cheri“, könnte fehlen. Dafür brechen ansonsten die Nacken aller Fans beim Bangen. Das ist wirklich brachial und feuerfest was man hier, noch härter als sonst, geboten bekommt. Allerdings hat man das letzte Album nicht übertroffen. Und vielleicht gefallen mir die Songs nicht ganz so gut wie auf dem Vorgänger-Opus „Chemical Invasion“. Eigentlich war auch „Zombie Attacki“ besser. Was will man machen? Mit dem Covertrack „Try Again“, von Spermbirds, wagt man sogar einen punkigen Side-Step, den ich echt klasse finde. Gerre klingt richtig cool. Davon hätte ich gerne etwas mehr gehabt aber dann wäre es ja nicht mehr Tankard. Auch die EP, als kleiner Hunger zwischendurch, zum nächsten Werk „The Meaning Of Life“, schlägt eigentlich in die gleiche Kerbe. Die fünfteilige EP hat zur damaligen Zeit drei neue Songs parat, eine etwas schneller gezockte Neueinspielung von „(Empty) Tankard“, sowie die Rose Tattoo Coverware „Remedy“ (von ihrem selbstbetiteltem 1978er-Debütwerk „Rose Tattoo“). Die Inner-Sleeves enthalten die Texte und einige Geschichten aus dem Munde der Band.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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