DEATH ALLEY - SUPERBIA


Label:CENTURY MEDIA
Jahr:2018
Running Time:50:48
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Aus den Niederlanden beglückt uns diese Viererbande. Tonnenweise schippen sie ihren punkingen Prototyp Metal aus den versifften Abwasserkanälen von Amsterdam. Die Kombination aus Bluesrock und psychedelischem Rock ist ja eigentlich die wahre Ursuppe, aus der die Metal Musik erst entstanden ist. Gitarrist Oeds Beydals, früher mal bei The Devil´s Blood aktiv, spielt einen wilden Mix mit Anleihen an MC5, Blue Öyster Cult, Motörhead und Black Sabbath um das mal grob zu umreißen. Earcandy für Papa…das ist die Musik wo man unweigerlich mitgeht. Hört nur mal „Headlights In The Dark“. Wer da nicht mitrockt, hat es sowieso nicht verstanden. Es rockt und rollt aus den Lautsprechern, mit ungebremster erdiger Energie und du siehst die Jungs vor deinem geistigen Auge über die Bühne fetzen. „ Murder Your Dreams“ ist noch so eine Nummer, die gnadenlos durchmarschiert. Feine alte Schule. Es braucht kein Mittelalter, keine Feuersäulen, Ritter, Burgen und Drachen oder lederbekleidete Muskelberge. Nein einfach  getreu dem Motto „Come As You Are“, man bekommt was man verdient, solange man sich darauf einlässt. "Bei diesem Album geht es vor allem darum, mit den Lasten der Vergangenheit brechen zu können und den Kampf gegen eine ferne oder zukünftige Sonne zu akzeptieren und zu bewältigen", sagt Sänger Douwe Truijens. Und so hat es den Anschein, dass diese Band noch kräftig wachsen möchte. Frei davon sich in irgendeine Schublade pressen zu lassen, bringen sie lieber ihre unterschiedlichen Einflüsse zusammen und brauen daraus diesen Adrenalin geschwängerten Sound. Und so machen die acht Songs einen Mörderspaß, egal ob hier eine fast Motörhead artige Nummer wie „Chain“ oder ein schon recht progressiv rockendes Stück wie „Feeding The Lions“ aus den Lautsprechern donnert.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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