POP EVIL - SAME


Label:LAST GANG
Jahr:2018
Running Time:44:21
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Eine für uns neue Modern-Metal Band, die sich hier ihren Weg durch unser schönes Land bahnt, sind Pop Evil, die in ihrer Heimat, den Vereinigten Staaten von Amerika, bereits größte Erfolge feiern konnten. Eine Sache die hierzulande wieder unvorstellbar ist, mit den eigenen Kompositionen gehen sie sogar zu Hause mit Poison und Cheap Trick auf Tour. Das soll schon was heißen. Dennoch sollten die Poser hier vorsichtig sein. Mit der britischen Schlagzeugerin Hayley Cramer kam 2016 ein neues Teammitglied und so schlägt die Band, mit ihrem bereits fünften und selbstbetiteltem Opus, ein neues Kapitel auf. An der bunten Mischung ihrer Rock-Eskapaden, die in dem coolen Überhit „Waking Lions“ gipfeln, hat sich aber wenig geändert. Eine fette Prise Melodic-Grunge und kräftiger Alternative Rock. Vergleichbar ist die Chose musikalisch mit ganz großen Namen wie Nickelback, Puddle Of Mudd, Staind und 3 Doors Down. Logisch dass es diesbezüglich an Innovation fehlt aber nichtsdestotrotz  ist „Pop Evil“ ein gelungenes Album geworden, wenn auch kein überragendes. Mit „Colors Blind“ schleicht sich ein Hauch von Clawfinger ein und mit dem Beitrag „Ex Machina“, serviert man den nächsten Kracher. Dann jedoch pegelt sich das Opus auf ein normales Niveau ein ist bis zum Ende hin bar jeglicher Überraschungen. Nach oben ist auf jeden Fall noch Luft.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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