SERGEANT REX – NICHT OHNE MEINEN HUND - Film von Gabriele Cowperthwaite


Label:ASCOT ELITE HOME ENTERTAINMENT
Jahr:2018
Running Time:112:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Wir alle lieben Tiergeschichten. Und ein mutiger Schäferhund ist immer ein Garant für eine gute Story. Immer? Nein, vielleicht dieses mal vielleicht eben nicht. Allein das der Köter wieder einmal Rex heißen muss, regt mich völlig auf. Zudem ist die Story natürlich geprägt vom alten US-amerikanischen Pathos, in Krisengebieten immer im Recht zu sein. Bääh! Das müssten die doch bereits selber mitgekriegt haben, dass man mit der Militärpolitik Schindluder treibt. So kommt mancher Streifen oftmals nur noch als billige Feindbild-Propaganda daher. Jetzt ist der Film auch noch FSK12 und da frage ich mich welchen Teenager man heute noch mit einen Hundefilm ködern will? Vielleicht mit dem Aspekt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt! Wie dem auch sei, es soll ja eigentlich um Kameradschaft gehen. Und das ist in diesem Movie, bis in den Tod, ganz groß geschrieben. Nachdem Megan Leavey, gespielt von Kate Mara („House Of Cards“), sich freiwillig zu den Marines gemeldet hat, treffen zwei komplizierte Charakteren aufeinander. Während Megan von einem Fettnäpfchen in das nächste tappt und den Unmut ihrer Vorgesetzen auf sich zieht, ist Sprengstoffhund Rex etwas daneben und benötigt eine aggressive Führung. Doch das Team soll anfangs nicht genehmigt werden. Erst muss die Lady sich bewähren. Nach erfolgreichem Abschluss werden die beiden in den Irak und seinen Konflikten katapultiert. Über hundert Einsätze, bei denen etliche Menschenleben gerettet werden, gehen auf ihr Konto. Nach einem schweren Gefecht soll Rex ausgemustert werden. Megan will Rex privat halten, was die Vorgesetzten für nicht möglich halten. Der eigentliche Filmkonflikt beginnt. Was anfänglich noch recht spannend anvisiert wurde, zieht sich im späteren Verlauf des Films, wie ein altes Kaugummi. Zudem wird man vom amerikanischen Heldentum fast erdrückt. Für Hundeliebhaber jedoch ein perfekter Film, da jeder mit Sicherheit die aufgebauten Emotionen zwischen Tier und Mensch nachvollziehen kann.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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