ABSOLUTUM - SAME


Label:THE CRAWLING CHAOS
Jahr:2018
Running Time:14:52
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Gitarrist Christian Kolf (der hier auch die Synthesizer bedient) und Bassist Jan Buckard spielen beide gemeinsam seit 2002 bei Progressive Doom-/Death Metal-Band Valborg, von denen es bereits sechs Studio-Alben gibt. Für andere musikalische Experimente müssen dann Nebenprojekte her, so zum Beispiel Absolutum, die Black Metal der alten Schule spielen, erst seit Sommer 2016 existieren und nun ihre selbstbetitelte Debüt-EP mit einem Intro und vier Tracks veröffentlichen. Unterstützt werden sie dabei von Fäulnis-Sänger und BlackShore-Bassist Benjamin „Seuche“ Feddern am Mikrofon sowie Total Negation- und Vargnatt-Trommler Christoph Glanemann am Schlagzeug. Geboten wird schneller, straighter Black Metal, der mit atmosphärischen Keyboards unterlegt ist und etwas an alte Emperor, Limbonic Art, Abigor oder Obtained Enslavement erinnert. Der verkommene Gesang erinnert dabei nicht selten an Czihar Attila von Mayhem. Die Musik ist rasend schnell, aber sauber runtergebolzt. Die Atmosphäre ist abgrundtief finster. Die Produktion ist dünn und kalt, auch etwas schwammig, was aber sich aber nicht negativ auf die Musik auswirkt. Ganz im Gegenteil: So bekommt dieses Tape erst die nächtliche Atmosphäre, die diese Art von Musik benötigt. Die Keyboards sind immer präsent, aber nur als dezente Flächen deckende Teppiche im Hintergrund vernehmbar, so dass man Absolutum keinen kitschigen Bombast Black Metal mit Plastik-Sounds vorwerfen kann. Obwohl alle Einflüsse klar erkennbar sind, klingen sie nicht wie eine der vielen Darkthrone-Kopien oder Retro-Bands der heutigen Zeit, aber eben auch nicht altbacken. Hier passt einfach alles zusammen. Die EP kommt als kultige, auf zweihundert Exemplare limitierte Fabrikkassette inklusive Download-Code daher. Sehr geil! Zum Webshop geht es hier: http://thecrawlingchaos-records.de

Note: Keine Wertung
Autor: Daniel Müller


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