INTO THE UNKNOWN - OUT OF THE SHADOWS


Label:VIGILANTE
Jahr:2017
Running Time:52:02
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Wer eröffnet denn schon ein Debütalbum mit einem Cover-Track? Na, Into The Unknown. Und dann setzen sie „Don´t Pay The Ferryman“ von Chris De Burgh, gesanglich völlig in den Sand. Fronterin Lucie Hölzlová ist nun mal das Manko dieser Formation. Völlig gestelzt und teilweise recht übertrieben, setzt sie sich in Szene und schießt locker über das Ziel hinaus. Im Refrain klingt sie wie eine nasale Doro Pesch. Nö! „Wrecking Ball“, im Original von Miley Cyrus, trifft bei mir ebenfalls auf falsche Nerven. Und zwei nachgespielte Lieder? Strange…Ich weiß nicht ob es die Produktion ist, da man ständig versucht dem melodisch rockigen Charme, eine derbe Note zu verpassen oder ob ich einfach keinen Zugang finde. Die Konkurrenz des 08/15 Rocks, und mehr wird mit „Out Of The Shadows“ nicht geboten, ist schlichtweg erdrückend und mir liegt einfach zu viel besseres Material vor. Die eigenen Kompositionen kommen etwas cooler weg, abgesehen von der schrägen Nummer „Once“ (auch hier liegt es wieder an den hibbeligen Vocals) und dem Outro „Demons And Angels“. Das ist locker über dreizehn Minuten lang, nervt direkt mit einem öden Intro und streckenlangen Rumreiten auf den selben Gesangsthema, bis hin zu der über dreiminütigen Instrumental-Passage, bei der ich dachte die CD leiert durch das überstrapazierte Gitarren-Riff. Das ist Langeweile pur und hat schon Schulband-Niveau. Sorry aber das geht in heutigen Zeiten gar nicht.

Note: 4 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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