THE OTHER - CASKET CASE


Label:DRAKKAR
Jahr:2017
Running Time:57:45
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die Kölner Horrorpunks The Other sind längst keine Unbekannten mehr und haben sich sogar in der Metal-Szene längst etabliert. 2002 aus der Misfits-Coverband Ghouls hervorgegangen, hauen sie nun ihr siebtes Album raus. Und ihr Stil wird immer weiter gefestigt. Klang das Debüt „They´re Alive!“ noch sehr Misfits-lastig, kamen später immer mehr verschiedene Einflüsse hinzu. Sechzehn Songs wurden hier verewigt, die richtig gut funktionieren und Laune machen. Der Opener „A Party At Crystal Lake“ ist natürlich ein Tribut an die legendären „Freitag, der 13.“-Filme. „Counting The Files“ klingt noch sehr Misfits-geprägt. Mit „Morgen Ohne Grauen“ ist auch wieder ein deutschsprachiges Stück am Start, das schön groovig daherkommt. Mit „Til Death Do Us Part“ gibt es sogar eine epische Halbballade zu bestaunen. Bei „End Of Days“ schimmern sowohl Gothic Rock als auch leichte Danzig-Einflüsse mit durch. Das Anfangsriff von „Werewolf Of Bedburg“ könnte auch von einer Metal-Band stammen, bevor es eher getragen weitergeht. The Other pendeln aber meist zwischen rockigem Midtempo und durchgetretenem Gaspedal und geben sich dabei hymnisch mit einem guten Gespür für Ohrwurm-Melodien. Schneidende Riffs und mitreißende Mitgröl-Refrains geben sich die Klinke in die Hand. Ein Ausfall ist nicht zu vermelden. Wer Bands wie die Misfits, Mad Sin, Wednesday 13, The Damned, The Bones usw. mag, der kommt an The Other nicht vorbei.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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