SLEEPBOMB - SONGS IN THE KEY OF CONAN

| Label: | KOOLARROW |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 76:30 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Die Cinematic Doom Metal Band Sleepbomb aus San Francisco wurde 2003 gegründet. Abgesehen von einem Break zwischen 2013 und 2015 ist die Formation bis heute aktiv. Die ersten Veröffentlichungen datieren jedoch erst nach der Reunion. Seitdem wurden fünf Studioalben, drei Live-Releases, eine EP und einige Singles veröffentlicht. Das aktuelle Werk „Songs In The Key Of Conan“ erschien Anfang Juni diesen Jahres. Hier wird der Film-Klassiker „Conan Der Barbar“ mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle musikalisch neu interpretiert. Es handelt sich somit um ein Konzeptalbum. Schon „Forged In Steel“ zeigt, wo es langgeht. Ruhige getragene Klänge, von rhythmischen Trommeln unterlegt. Die Gitarren-Melodien sind ebenfalls ruhig. Ein rein instrumentaler Beitrag.
Bei „Blood On The Snow“ kommen noch ätherische Vocals und eine kräftige Bass-Linie hinzu. „My Father´s Sword“ ist dann noch stärker entschleunigt. Wie schon zuvor klingen die Stimmen sehr ätherisch. Keyboard-Teppiche sorgen für eine epische Grundstimmung. Dieses Konzept wird auch später konsequent beibehalten. Ob „Wheel Of Pain“, „The Price Of Knowledge“, „Fangs Of The Serpent“, „Fear The Night“ oder auch „Temple On Fire“ – es bleibt ruhig, entschleunigt, ätherisch. Mal mit klaren Six-String-Melodien, mal mit stark verzerrten Axt-Passagen. Dazu immer wieder Keyboard-Teppiche, gelegentlich Bass-Linien.
Auch eigentlich Metal-fremde Instrumente wie Klarinette oder Hörner kommen zum Einsatz. Dank der unterschiedlichen Instrumentierung klingen die einzelnen Tunes immer ein wenig anders. Aber bei sechzehn Nummern und einer Spielzeit von mehr als ein und einer Viertel Stunde wirkt das Ganze doch etwas ermüdend. Außerdem gibt es, trotz Claire Hamard, die als Sängerin ausgewiesen wurde, keine echten Gesangspassagen. Und bei Musik zu einem Film wie „Conan Der Barbar“ hätte ich doch etwas mehr Action, Tempo-Wechsel und Härte erwartet.
Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Rainer Kerber











































