MORBID DEATH - VEIL OF ASHES

| Label: | FIRECUM / MUSEU DO HEAVY METAL ACORIANO |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 40:26 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Morbid Death ist eine dem melodiösen Todesblei frönende Bestie, die schon seit über dreißig Jahren wiederholt ihre Zähne in den ungewaschenen Hals der Metalszene schlägt. 1990 gegründet und mittlerweile nur noch mit einem Urmitglied gesegnet, spielt Morbid Death eine metallische Melange, die mich tatsächlich an Stellen kratzt, an denen sich bis dato eigentlich keinerlei Juckreiz bemerkbar gemacht hat. Musikalisch erinnert mich das hin und wieder an die melodischsten Momente von Bands wie den US-Halbgöttern von Gatecreeper, den Legenden aus Haltern: Frostshock oder den unersetzlichen Children Of Bodom (nur das die Portugiesen von Morbid Death wesentlich songdienlicher zocken und nie in bloßes Gewichse verfallen). Gerade der Mix aus harschen Vocals und musikalischen Überbauten, die hier und da an den Old-school Heavy Metal der Achtziger erinnert, macht das mir das Laserschwert in der Hose aufgeht.
Was Ricardo Santos uns an Aggression entgegen speit ist eine wahre Wonne für Ohren, die den ganzen Tag im Büro bloß das Geschwätz der Spießer vernimmt. Auch Chase H. Mason und Eric Wagner sind für den wunderbaren Lärm von Morbid Death überlebensnotwendig.. Wer Tracks wie „Evil Remains“ oder den Banger „Fallen Future“ aus den Boxen bluten hört ohne das Gefühl, dass das Adrenalin ihm alsbald das Shirt von der Brust sprengt, der lebt nicht am metallischen Limit verdammte Hacke! Sorry, aber der Groove und der Sound, den die Jungs hier so druck-und machtvoll in die Verstärker und aus den Boxen ballern, bringt mich in Wallung. „Veil Of Ashes“ ist zwar erst die fünfte Studio Langrille der Metaller aus São Miguel, aber wenn dieses Melodic Death Metal Schmuckstück die Formation nicht gewaltig nach vorne bringt, dann weiß ich auch nicht mehr...
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































