AXEMASTER - OF BEASTS AND PLAGUES

| Label: | COSMIC FIRE |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 55:29 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Axemaster aus Kent, Ohio sind eine der viele Bands die es schon ewig und drei Tage gibt wo der große Erfolg sich aber nie einstellen sollte. Die offiziell fünfte Langrille der Krawallmacher aus Kent hört auf den kryptischen Namen „Of Beasts And Plagues“. Songtitel wie „Dagon Rising“ oder „The Dark Side“ zeigen aber die lyrische Ausrichtung bereits im voraus (Heavy Metal halt, Kitsch und Klischees gehören dazu genau wie Kippen und Bier). Musikalisch ist das hier lupenreiner US-Metal, egal ob die Metal Archives behaupten, es wäre Power Metal. Power Metal gab es bei Gründung im Jahre 1982 noch nicht und die Mucke ist nicht melodisch genug und Sänger Geoff McGraw singt zwar eher im cleanen Bereich aber auch eher rough und Shouts gibt es hier auch ohne Ende. Für mich gilt: keine Vocals, die Glas zum Bersten bringen heißt, ich höre mir gerade keinen Power Metal an (klar gibt es da mehr Grundregeln, aber high pitched vocals gehören für mich dazu).
Macht das Ganze nicht schlechter, aber Axemaster sind halt eher eine Ecke stumpfer, härter und im Ganzen heavier als die typische Power Metal Formation. Was mir auffällt ist, dass hier die zwingenden Melodien größtenteils ausbleiben und beim ersten Durchlauf fast nichts wirklich hängenbleibt. Die Tracks, die tatsächlich ihre Widerhaken in meinem Hörapparat versenkt haben, sind die Halloween Cover-Nummer „Terrortory“ und der Song „Forsaken II“. Also warum haben die Herren es in dreiundvierzig Jahren nur auf fünf Studioalben gebracht? Ich habe hier nicht alle Fakten zur Hand, aber die Truppe hat auch unter anderem Namen, mit etwas anderem Stil, Releases veröffentlicht und zwar „Invictus“ unter dem Namen The Awakening und „Behold The Inner Terror“ als Inner Terror.
Was aber trotz allem nicht die neunjährige Pause zwischen „Crawling Chaos“ und „Of Beasts And Plagues“ erklärt. Sei es wie es ist: „Of Beasts And Plagues“ ist ein solides Werk geworden. Mich haut es zwar nicht vom Hocker da die Kompositionen zu wenig Dynamik haben und der Sound zu gleichförmig klingt aber bei der starken und vielzähligen Konkurrenz ist das kein Beinbruch. Da können selbst Geoffs solide Vocals nichts herausreissen da er es nicht schafft stimmlich aus der breiten Masse heraus zu stechen.
Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































