SPOCK´S BEARD - SNOW – LIVE


Label:RADIANT / METAL BLADE / SONY
Jahr:2017
Running Time:377:11
Kategorie: Liverecording
 
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Wer sich im Jahr 2002, das famose Studioalbum „Snow“ zugelegt hat und je eine der Formation Tour besucht hat, ahnt was hier auf ihn zukommt. Bemustert mit dem herrlichen 3er-„blue-marble“-Vinyl im fantastischen Klappcover…ich bin immer noch sprachlos…und nochmals danke dafür. Natürlich hat man als Käufer Zugriff auf diverse Versionen des Artikels. Die oben genannten Spielzeit habe ich mal der 2er-DVD/2er-CD entnommen. Als ich vor fünfzehn Jahren, damals noch beim Obliveon, als Schreiber aktiv war, konnte ich mir diese Form von Götterdämmerung, als regulären CD-Release an Land ziehen, vergaß mich in Superlativen im Review und zückte satte zehn Punkte, ergo die Höchstzahl, ohne mit der Wimper zu zucken. Seitdem hat sich meine Meinung zu jener Veröffentlichung nicht geändert, höchstens gesteigert. Und so ist es kaum verwunderlich, wenn ich nun bei der Live-Variante ebenso zum Niederknien neige. Natürlich unter starker Mithilfe von insgesamt sechsundzwanzig Tracks, die sich auf den drei Tonträgern einfinden. Auf der Blu-Ray kommt man in den Genuss von dreißig Beiträgen und einem Bonus-Silberling. Die Qual der Wahl muss jeder für sich selbst entscheiden. Hier mal ein paar nackte Fakten zur Besetzung: Neal Morse (Lead Vocals, Piano, Synthesizer, Electric & Acoustic Guitar), Alan Morse (Electric Guitars, Vocals), Ted Leonard (Electric and Acoustic Guitar, Vocals), Ryo Okumoto (Keyboards, Hammond Organ, Mellotron, Jupiter 8, Minimoog, Vocoder), Dave Meros (Bass, Vocals), Jimmy Keegan (Drums, Percussion, Vocals) und Nick D'Virgilio (Drums, Percussion, Vocals, Acoustic Guitars). Aufgenommen wurde am 2. Juli 2016 zum Morsefest, New Life Fellowship, Cross Plains, Tennessee/USA. Gäste: Ben Clark (Trumpet) und Nate Heffron (Tenor Saxophone). Was kann man noch Großartiges sagen? Das fragte sich schon der Infoblattschreiber, der es einfach ließ. Viele Worte sind an dieser Stelle einfach nicht nötig. Diese Progressive-Musik entsteht einfach durch pure Leidenschaft und so wird sie auch live, mit einem gelungenen Klangunterfangen wiedergegeben. Nicht umsonst hat man das damalige Opus mit Werken wie „Tommy“ (The Who) und ähnlich aufwendigen Konzeptalben verglichen. Wer heute noch musikalische Geschichte schreiben will, sollte in den seltensten Fällen, zumindest in diesem Genre, nicht unter das Niveau von Spock´s Beard fallen. Dies ist nun das erste Mal, das es „Snow“ live zu sehen gab. Bekanntlich verließ Neal die Band, wandte sich dem christlichen Glauben zu und kümmerte sich fortan um seine Solokarriere. Aber davon ein anderes Mal.

Tracklist:

Side 1

01. Made Alive/Overture
02. Stranger In A Strange Land
03. Long Time Suffering

Side 2

04. Welcome To NYC
05. Love Beyond Words
06. The 39th Street Blues (I'm Sick)
07. Devil's Got My Throat

Side 3

08. Open Wide The Flood Gates
09. Open The Gates Part 2
10. Solitary Soul
11. Wind At My Back

Side 4

12. Second Overture
13. 4th Of July
14. I'm The Guy
15. Reflection

Side 5

16. Carie
17. Looking For Answers
18. Freak Boy
19. All Is Vanity
20. I'm Dying
21. Freak Boy Part 2

Side 6

22. Devil's Got My Throat Revisited
23. Snow's Night Out
24. Ladies And Gentlemen, Mister Ryo Okumoto On The Keyboards
25. I Will Go
26. Made Alive Again/Wind At My Back

Note: Keine Wertung
Autor: Steve Burdelak


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