TEITANBLOOD - FROM THE VISCERAL ABYSS

| Label: | NORMA EVANGELIUM DIABOLI |
| Jahr: | 2025 |
| Running Time: | 51:58 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Teitanblood aus Spanien sind seit über zwanzig Jahren für ihren dämonischen Black-/Death Metal bekannt. Ich hatte beim Anblick des Artworks erst gedacht, dass es sich hier um einen Re-Release handelt, aber tatsächlich sehen drei der vier Album-Cover alle gleich aus, haha! Das wirkt sich aber auch auf die Musik aus, denn einen Stilbruch gibt es – zum Glück – auch hier nicht zu vermelden. Sieben Tracks wurden hier lediglich verewigt. Aber es fällt auf, dass diese alle recht lang sind, nämlich zwischen fünf Minuten und einer Viertelstunde. In der Mitte des Releases gibt es ein einminütiges Zwischen-Intro zum Runterkommen. Ansonsten ist aber alles wie immer. Es gibt finsteren Death-/Black Metal auf die Ohren, mit tiefen Gitarren, knarzendem Bass, schnellem Schlagzeug und fiesem Gesang. Ob das alles richtig gut gespielt ist, kann ich gar nicht sagen.
Denn durch die schwammige, verwaschene Produktion sind einzelne Anschläge kaum rauszuhören. Der Gesang ist mit so viel Hall versehen, dass er sich selbst zu überholen scheint. Was für ein Chaos! Dennoch ist das hier alles andere als Scheiße! Hier sind fanatische, besessene Menschen am Werk, die blasphemischen Metal lieben und leben. Die Brutalität hier ist schon enorm. Es klingt manchmal ein bisschen sarkastisch, dennoch nehme ich das Teitanblood zu jeder Sekunde ab, dass sie das hier toternst meinen! Eigentlich klingt die Veröffentlichung wie ein räudiges Demo, weshalb ich die erhältliche Vinyl-Variante für völlig überzogen halte. Eine herkömmliche CD gibt es aber auch; eine authentische Tape-Version dagegen leider nicht. Wer blasphemisches Gepolter im Stil von Rumpelhorden wie Sadistik Exekution, Pseudogod, Black Witchery, Archgoat, Blasphemy und Konsorten steht, der kommt an Teitanblood nach wie vor praktisch gar nicht vorbei.
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller











































