LION´S SHARE - INFERNO


Label:METALVILLE
Jahr:2026
Running Time:42:10
Kategorie: Neuerscheinung
 

Toll, nach siebzehn Jahren endlich wieder ein Power-Metal-Album der Schweden um Ausnahmegitarrist Lars Criss und Sänger Nils Patrik Johansson, die auch zusammen an Nils‘ recht erfolgreichen Soloalben zusammen arbeiten. Der Release knallt gleich mit „Pentagram“, wobei ich Lion´s Share sonst auch als sehr melodisch empfand, zumindest in den Anfangstagen Ende der 80er. „We Are What We Are“ erinnert fast an Hammerfall, ist halt ein Stampfer und lebt von den klischeehaften, sich wiederholenden Schlachtrufen, also der typischen ‚Fight‘–‚Metal‘–Rhetorik. Der dritte Song, „We Will Rock“ klingt dann mit seinem Stakkato-Riff und seinem Refrain ohne Reimschema schon ein wenig nach DIO und auch danach erscheint „The Lion´s Trial“ wie eins der epischen DIO-Stücke aus den 80ern, das schön mit einem Keyboardteppich unterlegt ist.

„Baptized In Blood“ hingegen kommt mal viel grooviger daher. Somit entsteht ein schöner Wechsel zwischen Midtempo- und schnellen Nummern. Mit „Run For Your Life“ schießen sie aber am Ende den Vogel ab! Doom Metal à la Black Sabbath mit einem epischen, orchestralen Mittelteil wie Ozzy. Dieses Werk ist abwechslungsreich und könnte bereits jetzt ein Anwärter auf die Nummer 1 für 2026 sein.

Note: 10 von 10 Punkten
Autor: David Ivanov


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