KROH - PYRES


Label:DEVIZES
Jahr:2017
Running Time:25:02
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die Doom Band aus Birmingham überzeugte mich schon mit ihrer Langrille „Altars“, insofern bin ich recht gespannt auf die vorliegende EP. Nun warte ich beim ersten Song „Triumph Of Death“ vergeblich auf Oliwias unnachahmlichen Gesang, den man vielleicht als eine Mischung aus Björk und Chelsea Wolf bezeichnen mag. Aber er bleibt aus, und so zieht sich das Stück als Instrumentalnummer, ganz im Stil von „Altars“ dahin. Die nächsten drei Tracks „Rigor Mortis“, „Nemertean Girl“ und „Moriah“, glänzen durch den klaren Gesang der Frontelfe, werden aber durch den sehr rumpeligen Sound, teilweise zerrissen. Man könnte glatt meinen, hier hat jemand ein Tape im Übungskeller mitlaufen lassen und den Rough Mix auf Platte gepresst. Eigentlich ist das Songwriting, wie auf dem Vorgängeralbum, über jeden Zweifel erhaben aber vielleicht für den Durchschnittshörer etwas zu experimentell. Oder wollte man gar eine Scheibe für die Musikerpolizei produzieren? Man weiß es nicht. Jedenfalls endet die EP mit „Despair Resolve“, was sich ebenfalls als instrumentale Nummer entpuppt. Alles in allem hinterlässt diese Veröffentlichung sehr gemischte Gefühle bei mir.

 

Note: Keine Wertung
Autor: Pistol Schmidt


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