AURI - SAME


Label:NUCLEAR BLAST
Jahr:2018
Running Time:56:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die Herren Tuomas Holopainen und Troy Donockley, von den finnischen Megasellern Nighwish, nutzen die Babypause von  Shouterin Floor Jansen, um mit dem selbstbetitelten Projekt „Auri“, wiederum gelungen auf sich aufmerksam zu machen. Mit Johanna Kurkela, holt man sich dann eine gefühlvoll agierende Sängerin mit ins Boot, welche schon dem mit Flöten, Keyboards  und Streichern unterlegten Opener, „The Space Between“, eine Seele einhaucht. In diesem Tenor geht es dann weiter, so dass sich das folgende „I Hope Your World Is Kind“, in sehr ruhigen Fahrwassern bewegt. Das angereihte „Skeleton Tree“, weist hingegen deutlich verspieltere und sphärische Züge auf, um hintenheraus auch einmal etwas energischer zu agieren. Während sich Troy Donockley in „Desert Flower“ in der Gesangskunst übt, erinnert das emotionale „Night 13“ dennoch ein wenig an Blackmore´s Night. Trotz des leicht orientalischen Touch von „See“, oder dem leicht theatralischen „Aphrodite Rising“, kann bei mir leider der Funke nicht überspringen (das ist natürlich auch immer reine Geschmackssache). Mit „Them Thar Chanterelles“, verabschiedet man sich mit dieser zwar stark arrangierte, aber wenig hängenbleibende Komposition, mit vergleichsweise belebenden Tönen und kann somit vornehmlich Fans der Probanden und Zuhörer, von ruhigen und leicht folkträchtigen Klängen, empfohlen werden.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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