WAIT HELL IN PAIN - WRONG DESIRE


Label:REVALVE
Jahr:2017
Running Time:53:18
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Ein feines italienisches Album, das sich hier gerade im Player dreht. Wait Hell In Pain, erzählt die Geschichte der fiktiven weiblichen Person May, die körperlich und seelisch missbraucht wird und daran fast zugrunde geht. Dann aber eine Art Wiedergeburt erfährt und sich aufmacht ihre Peiniger zu töten. Das Ganze wird verpackt in zehn mächtig beeindruckende Nummern, die irgendwo im Alternativ Metal anzusiedeln sind. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Lacuna Coil oder auch Exilia, ist hier durchaus zu erkennen. Satt produzierte Gitarrenriffs, ein Zwerchfell massierender Bass und üppige Keyboards, runden den Sound ab. Sauber abgemischt, rockt die Scheibe und auch trotz etlicher elektronischer Experimente, macht sie rundum richtig Spaß. Eine dieser Platten, die man sich x-mal hintereinander anhören kann, ohne das Ermüdungserscheinungen auftreten. Sängerin Kate Sale, kenne ich schon von der AC/DC Coverband „Highway To Her“ und schätze ihre stimmlichen Fähigkeiten sehr. Merkwürdigerweise hält sie sich auf dem Wait Hell In Pain Debütalbum dann aber stellenweise etwas zurück. Ein wenig mehr Aggressivität hätte dem einen oder anderen Stück noch mehr Intensität gegeben. Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Wie gesagt es ist ein Debütwerk, da kann man in Zukunft noch einiges korrigieren. Anspieltipps für den kleinen Überblick: „You're Never Gonna Stop Me“, „Get It Out“ und das getragene „Castaway”.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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