BESTIALORD - LAW OF THE BURNING


Label:SYMBOL OF DAMNATION / CIMMERIAN SHADE
Jahr:2018
Running Time:40:12
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Das Duo Mark Anderson (Gitarre) und Chris Johnson (Schlagzeug) spielt seit 2006 mit Sanctus Infernum eine infernalische Mischung aus Black-/Death- und Doom Metal und hat bis heute drei Alben rausgebracht, ohne sich jemals mit Demos oder EPs abgegeben zu haben. Zehn Jahre nach der Gründung wurde es Zeit für ein reines Death-/Doom-Projekt: Bestialord waren geboren und hauen nun ihr erstes Lebenszeichen unter diesem Banner raus. Sie nennen ihre Musik Occult Horror Metal. Was ist das genau? Nun ja, was viele nicht wissen, ist, dass Mark Anderson von 2000 bis 2002 auch mal Gitarrist bei Manilla Road war, nämlich auf den beiden Alben „Atlantis Rising“ und „Spiral Castle“. Mit denen hat man aber – bis auf ein paar simple Riffs und der Demo-Produktion – nicht sehr viel gemein. Sie behaupten selbst, Einflüsse von Black Sabbath, Celtic Frost, Candlemass, Morbid Angel und Mercyful Fate zu haben. Auch diese Vergleiche sind nicht so richtig passend, obwohl ich sagen muss, dass ich es toll finde, dass Bestialord aus vielen vertrauten Zutaten ein eigenständiges, diabolisches Gebräu zaubern. Ein bisschen erinnern sie mich auch an Barathrum, Imprecation, Mystifier und Mortuary Drape. Die Musik ist simpel, aber effektiv. Der heiser phrasierte Gesang klingt kehlig und wahrhaft böse. Die Musik ist meist im Midtempo angesiedelt und stampft ordentlich. Auch vor gemäßigter Doublebass schreckt man nicht zurück. Die Produktion ist etwas demomäßig, untermalt aber gekonnt den Underground-Faktor und gefällt durchaus, auch wenn die Gitarren knarzen und das Schlagzeug etwas hohl klingt. Alles passt sehr gut ins Gesamtkonzept. Bestialord liefern tatsächlich mal ein Album ab, welches sich von der großen Masse unterscheidet und mich richtig vom Hocker haut!

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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