STEEL JUNGLE - SOIDINMENOT


Label:INVERSE
Jahr:2016
Running Time:40:44
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Alter Falter ... was habe ich mir denn da angetan, als ich mich freiwillig für das Review dieses Albums gemeldet habe? Don’t judge a book by it´s cover, beziehungsweise, die Band nach deren Namen. Steel Jungle klang erstmal gut und so habe ich den Zuschlag bekommen. Die mitgelieferten Bilder waren im ersten Moment erschreckend. Psychedelische Bandfotos? Ach du Scheiße. Angemacht und … es strapaziert meine Nerven. Natürlich lasse ich den Sound, ganz pflichtbewusst etwas Sinnvolles darüber schreiben zu müssen, erstmal an. Relativ schnell stelle ich fest, dass die drei Finnen echt gute Musiker sind. Hier dürfte so manchem Progger sein 7/8 getaktetes Herz aufgehen. Es dauert bis zum vierten Song, dass mal etwas Text dazwischen kommt. Von der Gitarre her klingt es wie 70er Psychodelic Rock, die Arrangements und das Drum lassen ab und an den Metal erahnen. Wenn mal Text kommt, dann ist es ein tiefes, leicht angerauhtes Geräusch. Ich glaube er wollte progressiv growlen, ich weiß es nicht, es ist echt anstrengend zu hören. Definitiv gut gemacht, aber eher für Liebhaber abgespaceter Musik geeignet. Vielleicht fehlt mir auch nur Alkohol, Drogen und/oder Fantasie. Ich denke, dass es Sinn macht, sich ein eigenes Bild zu machen. In Spotify und Amazon Prime ist das Album hinterlegt, seltsamerweise habe ich noch keine physische Möglichkeit gefunden, das Album zu erwerben. Eine Bewertung ist schwer, weil es gut gemachte Musik ist, es mir aber null gefällt. Ich gebe mal eine diplomatische Note.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Pan Vogiatzis


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