WHITE WIDDOW - SERENADE


Label:AOR HEAVEN
Jahr:2011
Running Time:45:36
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Runde Zwei ist für die sympathische, australische Band angesagt, die mich mit ihrem Debütwerk „White Widdow“, aus dem letzten Jahr so sehr an meine alte Combo erinnert hat. Mit ihren Songs sind sie heftig in die AOR-Szene eingeschlagen. Grund genug direkt ein Folge-Album einzureichen, solange die Sache rund läuft. Positiv zu vermerken ist, dass man mit „Cry Wolf“ dem melodischen Opener, „Stangers In The Night“, mit dem Hammer-Refrain und der Halb-Ballade „Do You Remember“, im typischen Def Leppard-Beat, wieder den richtigen Nerv der Melodic-Gemeinde treffen. Vielleicht wieder etwas leicht „cheesy“ in Sachen Keyboards aber todsichere Chartbreaker die in den 80er-Jahren in allen Radiosendern rund gelaufen wären. Leider gibt es auch heuer wieder Beiträge die nicht ganz so durchgreifen wie „Reckless Nights“ und „How Far I Run“ und ein wenig Abwechslung in den Tempi der Songs, die fast alle im Mid-Tempo rangieren, hätte ebenfalls nicht geschadet. Wer die Erfahrung machen möchte, dass selbst Poser irre coole Gitarren-Soli fahren können, sollte den Titel-Track „Serenade“ donnern lassen. Ansonsten können noch die Lieder „Show Your Cards“ (erinnert mich etwas an die Kanadier Loverboy), das melancholische „Patiently“ und der Rauswerfer „Love Won``t Wait“ überzeugen. Das verlangt mit zwar keine höhere Bewertung ab als das erste Mal aber zumindest die gleiche Punktezahl. Vielleicht gibt es mit dem dritten Album den gewünschten Highscore.

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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