STAHLCHØR - FLEISCHWOLF

| Label: | SELBSTVERTRIEB |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 48:25 |
| Kategorie: |
Eigenproduktion |
Stahlchor machten früher Thrash Metal und sind dann umgesattelt auf Death 'n' Roll, was das Sound-technisch heißt? Na, das werde ich euch schon noch erzählen! Das Thüringer Duo Sebastian Grieser (Beats und Geballer) und Thomas Hartmann (Riffs und Growls) machen als Stahlchor bereits seit 2011 ganz schön viel Krach. Musikalisch klingt das zwischendurch wie Motörhead mit Death Metal Vocals, die Jungs sind dabei durchaus hörbar nicht mit zwei Gitarristen aufgestellt und auch wenn die Band mal einen Bassisten hatte (Peter Lang) so war dieser zumindest laut den Metal Archives nur auf der ersten EP „Vorwärts“ zugegen. Vor fünf Jahren ist leider auch der Dritte im Bunde, Martin Orlamünder, verstorben. Orlamünder war wie Harti für Vocals und Riffs zuständig. Ob Hartmann den Part nun übernommen hat oder die Formation früher zweistimmig war weiß ich nicht aber seit 2021 agieren Stahlchor daher als Duo.
Sei es wie es ist: „Fleischwolf“ ist der dritte Streich der Schleizer Buben und der ist wuchtig, räudig und landet gezielt unter der Gürtellinie. Stahlchor mäandern stets zwischen Death 'n' Roll und „echtem“ Death Metal und eben genau das hält die Spannung aufrecht. Das zwischen schwermetallischer Düsternis und Groove-betonten, rockigen Parts variiert wird und dazu noch das donnernden Knurren von Sänger „Harti“, das macht durstig! Ich bin zwar kein Fan von deutschen Texten, aber hier stimmt der Rest von daher will ich mal keine stählernen Tränen vergießen und gebe ein paar Daumen hoch.
Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































