ENIGMATIC SOUND MACHINES - DIVIDED BY ONE


Label:PROGROCK.COM´S ESSENTIALS
Jahr:2026
Running Time:61:46
Kategorie: Neuerscheinung
 

Wer auf physische Produkte steht, wird von dieser Formation wohl kaum gehört haben. Sind ihre ersten beiden Alben „Telepathic Waves“ (2023) und „The Hierarchies Of Angels“ lediglich digital erhältlich. Gerade Mal „Imperfect Silence“ aus dem letzten Jahr und der nun vorliegende Nachfolger kann man als Finished Product erwerben. Zumindest insofern man auf latenten und ruhigen, sowie progressiven Sound steht. Jeremie Arrobas und Thomas Szirmay sind Kanadier und haben ihre Besetzung aufgestockt. Und zwar mit den beiden Gästen Hansford Rowe (Gong) am Viersaiter und Six-Stringer Alain Bellaiche, des Drittwerks. Und dennoch stehen die Tasteninstrumente um Längen im Vordergrund. Dazu paaren sich dezente und wohldosierte Vocals.

Über den Kamm brechen sollte man jedoch beim Durchhören der insgesamt neun Songs nichts. Es dauert eine gewisse Zeit und Rotationen, bis man Gefallen an den Tunes mit Überlängen findet. Zuerst kommt einem das Material trotz handfester Melodien, verankert im poetischen Art-Rock, leicht zähflüssig vor. Ein leichtes Flair von Pink Floyd lässt sich nicht von der Hand weisen. Wie dem auch sei, das sperrige Material muss vor dem Genuss überwunden werden. Zum Beispiel ein Beitrag wie „Inviolate Fields“. Die längste Nummer des Releases kann mich selbst mit den mystischen Gast-Vocals von Laura Piazzai und der melancholischen Violine von Mister Quinn Bachand nicht überzeugen. 

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Lucie Elendt


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