THE DEAD KRAZUKIES - CIPHER

| Label: | SBÄM / KICKING |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 34:39 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Das neue Album der Combo aus dem südfranzösischen Hossegor (kurz vor der baskischen Grenze, oberhalb von Biarritz direkt am Atlantik, einigen vielleicht als Surf Hotspot bekannt) liefert elf Tracks tollen und melodischen Skate Punkrock. Ich mag die Band ja schon länger und besonders die Hammerröhre von Sängerin Maider lohnt sich alleine schon. Fest verankert in den Neunziger-Hochzeiten geprägt mit dem Sound von Formationen wie Ignite, Pennywise, Rise Against, Anti-Flag und Konsorten, wird hier schön Oldschool mäßig abgeliefert. Ein ganz feines Brett aus hoch melodischem Punk mit viel Drive, Hardcore Spirit, und einer wunderbar eingestreuter Metal Kante. Ein rundum gelungener Wurf mit viel Abwechslung in den Arrangements aber einer klaren durchgehenden Linie.
Dankenswerterweise mit nicht zu glattgebügelter Produktion macht die Platte richtig Spaß und hebt sich mit der Art diesen Style eben genau so zu spielen sehr angenehm vom meist üblichen Null-Acht-Fünfzehn Einheitssound ganz vieler Acts in diesem Bereich ab. Hier passt tatsächlich alles großartig zusammen und geht einfach gut ab. Lückenfüller oder Ausfälle sucht man auf „Cipher“ vergeblich, es ist beeindruckend, wie mühelos hier quasi ein kleiner Hit nach dem anderen aus den Boxen schallt. Die Scheibe macht jede Menge gute Laune und ist aufgrund des perfekt eingewebten Metal Einschlags und den krassen mitnehmenden Vocals eben ein wenig anders als die meisten Truppen aus dem Bereich Melodic-, Skate- und College Punk und überzeugt auf der ganzen Linie.
Dass die Mannschaft daneben auch einiges andere kann, wird mit dem grandiosen Traditional-Folk-Song „Playa Nevada“ am Ende der Scheibe deutlich, Chapeau! Der Track ist allerdings auf den beiden bunten Vinyl Versionen auf Späm nicht aufgeführt. Keine Ahnung warum…
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Frank Billek











































