HELL BOULEVARD - MADE IN HELL

| Label: | NO CUT |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 39:46 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Teilweise härterer Gothic Rock mit viel Synthesizerteppichen, der interessant mit klassischen Elementen gespickt wird. Ja, „Made In Hell“ ist anfangs vielseitig beschreibbar und besticht mit einem fetzigen Sound mit Industrialeinschlag. Dabei geht der oft leicht gegrölte Gesang sogar in Richtung von Bands wie Deathstars. Man beginnt auch gleich mit einem kraftvollen Eröffnungssong, „Pitch Black“, der auch eine gute Sologitarrenarbeit beherbergt. Als dritten Song präsentiert man dann die Powerballade „Why Did It Get So Dark?“ – ein Schlüpferstürmer für jedes Emily-Strange-Mädchen, das mal meint, im Dunkeln einem Monster begegnet zu sein.
Also weniger für Leute, die echte Monster kennen. Mit dem Covermotiv des Albums setzt man dabei schon ein cooles Statement, da es die Metalhand zeigt. Allerding in Pink –somit ist die Marschrichtung in den hinteren Teil des Releases bereits angedeutet. Es wird sehr kommerziell und dieser Nu Metal/Alternative-Stil hat zwar gelegentlich härtere Ausreißer in der Art von Hollywood Undead oder Ahnlichem, wirkt aber doch sehr massenkompatibel. So verkommt auch das anfänglich wieder mal aus dem Perversensektor entliehen „Safeword“ zu einer schnulzig vorgetragenen Ballade.
Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: David Ivanov











































