POSSESSION - THE MOTHER OF DARKNESS


Label:IRON BONEHEAD
Jahr:2026
Running Time:51:32
Kategorie: Neuerscheinung
 

2012 war ja laut Maya Kalender, Schwurblern und sonstigen Katastrophen Enthusiasten, das Ende der Welt so gut wie sicher aber trotzdem dachten sich ein paar Belgier: „Fuck this, wir gründen eine Blackened Death Band!“. Vierzehn Jahre, ein paar EPs, Singles, Splits und sogar jetzt die zweite Langrille später stehen die Jungs immer noch und walzen alles platt mit ihrem angeschwärzten Todesblei. Sound-technisch ist Possession dann auch ein Mix der zwei extreme Subgenres, die Vocals gehen größtenteils in den klassischen Death Bereich (Growls halt) während die Formation an sich atmosphärisch aufspielt und das hin uns wieder durch den Black Metal-typischen „Wall of Sound-Effekt“ auflöst. Die Wand aus Stakkato Riffs und dazu passendem Schlagzeug Dauergeballer treibt die Songs stumpf geradeaus, was zwar nicht von Finesse zeugt, diese aber auch zu keiner Zeit benötigt, um die maximale Schlagkraft auszuüben.

Manche Acts feilen an Ihrem Sound bis dieser vielseitig einsetzbar und punktgenau wie ein Skalpell funktioniert, Possession benutzen im Prinzip einen Kriegshammer, so einen der auf der anderen Seite ein Spitze hat. Wie gesagt es geht hier nicht um Feinheiten oder darum das man sich die Truppe bei dem ersten Date oder einer Hochzeit anhört. Possession ist tiefschwarzes Geballer, das nur darauf zielt, so viele Menschen wie möglich dazu zu bringen, Headbanging zu betreiben.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter


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