NORGAAHL - BLACK SPIRITS


Label:SELBSTVERTRIEB
Jahr:2026
Running Time:44:01
Kategorie: Eigenproduktion
 

Oha. Orgelintro. Danach ein hart angeschlagenes Riff und richtiger Blackened Death Metal, mehr gegrölt, aber auch gescreamt, fetzt aus meinen Boxen. Dies beginnt direkt mit coolem Riffgewitter, das sich genüsslich über den Track ausbreitet. Es handelt sich hier um ein Debütwerk, welchem zuvor EPs vorangegangen sind. Die Deather mit dem mehr nach Black Metal klingenden Namen kommen aus Oberbayern und behandeln textlich dunkle Geister und alte Sagen. Dabei nimmt man auch Bezug auf die eigene bayerische Identität. Auch Gastmusiker aus den eigenen Gefilden haben beim ersten Schaffenswerk mitgeholfen.

Der Titelsong „Black Spirit“ wirkt direkt böse mit seinen verstörenden Klampfen und dem Drumgewitter, aber es kommen auch tolle Gitarrensoli und sogar mal Blastbeat Parts. Aber auch melodische Teile wie in „Waller“ mit seinem geilen Anfeuer-Refrain oder akustische Zwischenteile wie in „Noagerlzuzla“ beleben das teuflische Werk, das gitarrentechnisch auch Vergleiche mit dem Göteborg-Melodic-Death-Sound zulässt. Bei „Wossaweiber“ höre ich definitiv mal deutsche Sprache, die hier auch eingestreut wird. Mit „Devil´s Last Pint“ hätte wahrscheinlich bei einigen Parts auch Beethoven seinen Spaß gehabt

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: David Ivanov


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