THE SOLITUDE - THE SOUND OF ABSENT LIFE

| Label: | REAPER ENTERTAINMENT |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 60:40 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Wer einen Platz in seinem eisernen Herzen hat für zünftigen, epischen Doom Metal, der kam und kommt nicht um Acts wie Candlemass herum. Manch einer gründet sogar eine Tribute Band vor dreiunddreißg Jahren. So auch die Jungs von The Solitude (klar, ein Candlemass Song). The Solitude gibt es also schon verdammt lange, umso verrückter das die Herren erst jetzt mit einem Debütalbum mit eigener Mucke daher kommen. Aber an dieser Stelle ist auch direkt Schluss mit der Kritik, denn was die Helsininki Häretiker uns hier mit viel Weihrauch und in Kutten gehüllt um die Ohren hauen, ist nur als würdig zu bezeichnen. Der old-school Candlemass Sound ist extrem liebevoll eingefangen und hier und da mit einer Prise Black Sabbath angereichert.
Allen voran hinterlässt Sänger Aleksi Parviainen (Malpractice, ex-Reversion, ex-Euphrosyne) einen bleibenden Eindruck da er sowohl die Mitten als auch die höheren Töne klingen lässt als wäre es ein leichtes, Mika Karppinen ist für die Riffs zuständig und die liefert er auch ab als hätte er ein endloses Arsenal zur Hand. Die beiden für den Rhythmus zuständigen Bandmitglieder (Bassist Ville Pelkonen und Trommler Janne Parviainen) sind auch sehr präsent und stehen dem Rest in nichts nach. Was uns The Solitude hier von der Kanzel predigen ist lupenreiner Epic Doom, der perfekt zu den bereits genannten Formationen, aber auch zu Sorcerer zum Beispiel passt.
Hier landet kein Track unter viereinhalb Minuten, so dass der Silberling bei knapp über sechzig Minuten die Ziellinie überquert.Aufgenommen wurde das Brett in den Finnvox Studios und zwar in bloß zehn Stunden (!!!). Sollten sich die Jungs hier mal blicken lassen, werde ich wohl auch live mal ein Ohr riskieren.
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































