ASTRAYA - ATROPINE


Label:THESE HANDS MELT
Jahr:2026
Running Time:45:15
Kategorie: Neuerscheinung
 

Nachdem ich das Debütwerk „Myth Of Dike“ durchaus wohlwollend aufgenommen habe, war ich natürlich gespannt auf den Nachfolger, der mir nun in Form von „Atropine“ vorliegt. Erneut muss ich festhalten, dass die Schwaben mit ihrer Mischung aus Post Rock, Dark Rock und einer gehörigen Prise Doom auf jeden Fall sehr eigenständig unterwegs sind. Über atmosphärisch getragenen Songs thront die glockenhelle Stimme von Sängerin Melina Abele, die allerdings ohne besondere Höhen und Tiefen agiert.

Daher muss ich erneut feststellen, dass es über die volle Länge ein wenig an Abwechslung fehlt. In kleinen Portionen ist das Alles noch gut und angenehm verdaulich, über einen längeren Zeitraum macht sich allerdings dann doch ein wenig Langeweile breit. An dieser Stelle wünscht man der Truppe gerne ein bisschen mehr Mut zu Experimenten und Variabilität. Dann klappt es beim nächsten Mal auch bestimmt mit einer höheren Bewertung.

Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: Thorsten Roggenbuck


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