ORACLE OF WORMS - CULT OF SUFFERING

| Label: | FDA |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 35:33 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Oracle Of Worms aus Gießen gibt es zwar erst seit 2022. In dieser Zeit sind aber immerhin schon ein Demo, eine EP und jetzt auch ein vollständiges Album entstanden. Es enthält ein Intro und neun reguläre Songs. Die Horde hat sich dem Blackened Death Metal verschrieben. Vom knarzigen Gitarren-Sound her ist man am guten alten Schweden Death orientiert, doch die Musik geht noch etwas weiter über den Tellerrand hinaus. So gibt es auch viele Black Metal-Elemente mit dünnen, schrammeligen Riffs und tighten Blastbeats, aber auch ein paar punkige, rotzige Crust-Einflüsse. Neben den üblichen Kettensägenriffs, hört man auch morbide Melodien und eine apokalyptische Atmosphäre. Die Musik ist furios und finster, strotzt dabei aber nur so vor Wut und Aggressionen.
Auf Midtempo wird nur selten runter geschraubt. Es gibt vor allem voll auf die Zwölf. Auch wenn die Einflüsse alle vertraut klingt, haben Oracle Of Worms aber auch einen Hauch Eigenständigkeit, denn die Vergleiche mit den üblichen Verdächtigen, wie Entombed, Dismember oder Grave, stimmen hier nur bedingt. Ähnlich wie Necrophobic, Sacramentum oder Naglfar, verschmelzen sie Death- und Black Metal sehr homogen. Allerdings klingt auch dies nicht abgekupfert. Dazu passend, ist die Produktion schön roh und erdig. Trotzdem klingen die Hessen alles andere als altmodisch und machen ihre Sache gut. Hier ist für jeden etwas dabei, der auf schwedischen Death- und Black Metal steht und von räudig rausgekotztem Gesang nicht genug bekommen kann.
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller











































