MIDNIGHT RIDER - LIMITED INFINITY

| Label: | MASSACRE |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 46:43 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Im Mai erschien das lang erwartete dritte Studio-Album „Limited Infinity“ der deutschen Heavy Rock Band Midnight Rider. Die Geschichte der Formation reicht zurück bis ins Jahr 2004. Die selbstbetitelte EP erschien erst 2008. Auch danach gab es eine längere Pause, erst 2017 wurde das Debütalbum „Manifestation„, gefolgt von „Beyond The Blood Red Horizon“ 2022. Nun sind weitere vier Jahre vier Jahre ins Land gegangen. Bei „Charlemagne“ braten die Gitarren vom ersten Ton an. Der Gesang von Neuzugang Chris Black (High Spirits) ist markant und ausdrucksstark. Und es gibt ein erstes starkes Six-String-Solo zu hören. Der Titeltrack „Limited Infinity“ wechselt ins hymnische, mit sehr rhythmischen Riffs. Auch „The Renegade“ ist sehr rhythmisch, insgesamt aber etwas ruhiger. Rhythmisch und mit druckvollem Schlagzeug kommt „Generations“ daher. Die Riffs werden dezent gesetzt. Der Refrain besticht durch eine eingängige Melodie. „Twice The Pride – Double The Fall“ ist äußerst blues-lastig. „The Battle Of Brighton“ wird von Motorengeräuschen eingeleitet. Es folgt schneller Rock ´n´ Roll. Dabei wird die Atmosphäre des Brighton Speed Trials (?) (bis 2014) gut eingefangen.
„Defenders Of The Dormant Ones“ ist ein ruhiger hymnischer Beitrag mit großen Klampf-Riffs. Der Songtitel „Blitzlight“ klingt ein wenig „Denglisch“ (auf Deutsch „Blitzlicht“, Auf Englisch eigentlich „Flashlight“). Aber ich denke, dieses Wortspiel ist so gewollt. Erneut schnell gespielter Rock ´n´ Roll. Kurz vor Schluss folgt mit „Dark Shadows“ eine weitere schnelle Hymne. Abschließend ist das kurze „Evening Lights“ ein instrumentales, akustisches und balladeske balladeskes Outro. „Limited Infinity“ bietet eine gute Dreiviertelstunde klassischen Heavy Metal, wie er in den späten 70ern gespielt wurde. Man kann Einflüsse von Judas Priest und vor allem Black Sabbath heraushören.
Ohne diese großartigen Acts zu kopieren, gelingt es Midnight Rider, einen eigenen Sound zu kreieren. Mit Blumi (Jochen Blumenthal) ist lediglich ein Gründungsmitglied übrig geblieben, alle anderen Musiker feiern auf dem Release ihren Band-Einstand. Trotzdem klingt die Veröffentlichung wie aus einem Guss, so als würde die Truppe schon seit Ewigkeiten zusammen spielen.
Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Erich Robbers











































