LEA MARIA FRIES - CLEO


Label:HEAVENLY SWEETNESS
Jahr:2025
Running Time:43:55
Kategorie: Neuerscheinung
 

Die Schweizer Sängerin, Komponistin und Texterin Lea Maria Fries bringt eine ziemliche Basis mit, denn obwohl sie in den 90er Jahren mit Grunge und Rock aufwuchs, führte ihr Weg sie schließlich zum Jazzgesang. Nach einem Masterstudium an der Musikhochschule Luzern, stand sie später unter den Augen von Quincy Jones als Halbfinalistin beim renommierten Montreux Jazz Festival.

Das nun vorliegende Album kann man nicht wirklich dem Vocal Jazz zuordnen, ich würde da eher auf Leas eigene Beschreibung von „Quicksilver Jazz“ zurückgreifen, da sich die Stilmittel laufend ändern. Man hört Einflüsse aus experimenteller Elektronik, Post-Rock-Gitarren, intimen Singer-Songwriter-Elementen und scheinbar plötzlichen Improvisationen. Textlich läuft es dann in Richtung einer Hommage an weibliche Stärke, mit einer satten Ladung Feminismus.

Insgesamt ein recht dichtes Werk, das man definitiv nicht als Hintergrundmusik hören sollte. Auf keinen Fall Musik für jedermann, zum Reinhören empfehle ich die Tracks „Liquid Thoughts“, „Cleo“ und „Fungi“. Frisch, modern und mit einer hervorragenden Stimme eingesungen.

 

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


zurück zur Übersicht