STABBING - EON OF OBSCENITY

| Label: | CENTURY MEDIA |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 31:01 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Stabbing aus Texas haben sich erst 2021 aus der Taufe gehoben, seitdem aber auch immerhin schon zwei reguläre Alben auf die ahnungslose Menschheit losgelassen. Die Formation spielt Brutal Death Metal. Und ich kann beim Hören des Albums gar nicht fassen, dass es sich mit Bridget Lynch am Mikrofon beim Gesang tatsächlich um eine zierliche Frau handelt. Hätte ich das Bandfoto nicht gesehen, hätte ich es nicht geglaubt. Denn zu hören gibt es das übliche Genre-Gedöns: Elf Tracks, alle nur zwischen anderthalb und drei Minuten lang, tiefgestimmte Klampfen, fette Gitarrenwände, manchmal auch abgehackte Riffs, Maschinengewehr-mäßiges Schlagzeug und den tiefsten und fiesesten Growlgesang, den man sich nur vorstellen kann.
Dabei handelt es sich aber nicht bloß um stumpfen Krach, denn die Breaks und Breakdowns zeigen schon eindrucksvoll, wie fit die Musiker an ihren Instrumenten sind. Obwohl die Musik chaotisch ist, klingt sie druchweg spielbar. Und auch die fette, zur Musik passende Produktion ist nicht so klinisch und steril wie befürchtet. Trotzdem hält die Gruppe die Spielzeit mit knapp über einer halben Stunde ziemlich kurz. Dies werte ich in diesem Fall aber als positiv, weil dies hier alles andere als leicht verdauliche Kost ist. Dennoch finde ich, dass man Stabbing für eine Brutal-Death-Combo echt gut hören kann. Wer auf Exhumed, Disgorged, Deeds Of Flesh, Dying Fetus oder Devourment steht, der ist hier goldrichtig!
Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller











































