LEX LEGION - SAME


Label:MNRK-OPEN
Jahr:2026
Running Time:34:37
Kategorie: Neuerscheinung
 

Ein Release, auf das seit Ankündigung zu recht sehr viele Leute gewartet haben, denn dies ist ein King-Diamond-Album ohne King Diamond. Natürlich nichts gegen den King, aber es ist eben dieselbe Besetzung wie in seiner Band aus den 80er Jahren, bereichert durch Frontmann Nils K. Rue der Progressive Metaller Pagan´s Mind, einem ebenfalls sehr guten Sänger, der auch mit stilistischen Elementen wie der Altmeister kokettiert. Somit ergibt sich hier eine geniale Scheibe wie in den guten alten Zeiten. Man hat die Fangemeinde ja bereits mit den Vorab-Singles fickerig gemacht und ich hoffe, dass der geneigte Hörer ein abgelegenes Eigenheim besitzt, denn Heavy Metal muss man laut hören. Die Nachfolge-Single „Gypsy Tears“ gibt hier bereits die Marschrichtung an und besticht im klassischen Stil.

Leider hat die Veröffentlichung eine relativ schlappe Spielzeit, dies ist hier aber auch der einzige Minuspunkt, denn bereits mit „When The Stars Allign“ folgt der nächste Reißer. Bei „(I Am) The Resurrected“ wird auch mal ein wenig geshredded und durchweg ist der altbekannte Horrorfaktor vorhanden. Somit ist der Song „Darkness“ Programm mit seinem kurzen, doomigen Intro und der schönen Bridge sowie der immer genialen Gitarrenarbeit eines Andy La Rocque. Ebenso bedient sich der Shouter zudem dieser melodisch-gesungenen Lullaby-Melodien, wie man sie aus King-Diamond-Platten kennt. Einfach ein Muss für Fans!

Note: 9.5 von 10 Punkten
Autor: David Ivanov


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