SWEET - REINCARNATION


Label:METALVILLE
Jahr:2026
Running Time:28:59
Kategorie: Neuerscheinung
 

1985 – die Neuformierung der Formation war im vollen Gange. Nach dem Ausstieg von Brian Connolly 1979 und der „Pause der Originalbesetzung der Band“ 1981 versuchten die Sweet-Urgesteine Andy Scott und Mick Tucker dem Projekt wieder Leben einzuhauchen. Und das mit hochkarätigen Namen. So rekrutierte man Keyboarder Phil Lanzon (ex-Uriah Heep) und Mal McNulty, der vorher bei Slade den Bass zupfte. Der neue Fronter von Sweet wurde Paul Mario Day, die ursprüngliche Stimme von Iron Maiden. Ausverkaufte Gigs in Australien und im Londoner Marquee folgten wie auch ein gleichnamiges Live-Album. Weiterhin gab es auch Studio-Aufnahmen in London, auf denen der 2025 verstorbene Paul Mario Day zu hören ist.

Diese Aufnahmen sollten eigentlich den Beginn einer neuen Schaffensphase für Sweet markieren, Managementstreitigkeiten standen dem aber im Weg und so wurden nur vier Titel veröffentlicht. Aus dieser Zeit stammen die Tracks, die hier auf „Reincanation“ zu hören sind. Die Songs wurden in genau dieser hochkarätigen Besetzung eingespielt und sind erstmals seit 1985 wieder auf einem Album zu hören. Zudem gibt es auf „Reincarnation“ zwei bisher unveröffentlichte Bonustracks sowie ein Maxi-Version von „Reach Out“. Ein absolutes „must have“ für Sweet-Fans aber auch für Liebhaber des Glamrock der 70-er und 80-er Jahren, mit dem spannenden Wechselspiel von harten Gitarrenriffs und Keyboardmelodien.

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Axel Brand


zurück zur Übersicht