DVNE - LIVE AT HELLFEST

| Label: | METAL BLADE |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 51:10 |
| Kategorie: |
Liverecording |
Es beginnt mit einem sphärischen Intro, wie es auch bei der Show auf der Tour war, als ich sie als Vorband von Igorrr sehen durfte und direkt begeistert war. Natürlich muss aber der Gitarrist immer irgendeinen Ton für den Linecheck spielen, was aber gerade auf einer Liveaufnahme etwas über ist. Das Quintett aus Edinburgh erzeugt mit seiner Mischung aus Post Metal und Doom ein sehr stimmungsvolles Klangbild. Erinnert vielleicht an Bands wie Anathema oder My Dying Bride – hmm, beides auch Briten. Es wird also auch mal gegrölt. Überraschend allerdings finde ich, dass die Stimmung hier doch auch pur rüberkommt, ohne dass man sich die Combo face-to-face reinzieht. Auch die Aufnahme ist sehr gelungen und das gar nicht so simple Material wird souverän vorgetragen.
Trotz des Hintergrunds des renommierten Hellfests in Frankreich lauscht das Publikum andächtig der Musik. Erst nach dem dritten Song (inklusive Intro) hört man das Publikum applaudieren und einer der Sänger macht sogar eine Ansage auf Französisch. Sicher der verdrängte Franzose Victor Vicart. Danach folgt das Stück „Mieccha“, ein Paradebeispiel für die Nutzung antiker Sprachfragmente, um die Stimmung in ihren dystopischen Werken zu verstärken. DVNE bieten ein durchaus schönes Liveerlebnis mit wenigen Ansprachen, die man mit diesem Album zumindest akustisch nachvollziehen kann.
Note: Keine Wertung
Autor: David Ivanov











































