PRIMORDIAL - LIVE IN NEW YORK CITY

| Label: | METAL BLADE |
| Jahr: | 2025 |
| Running Time: | 99:33 |
| Kategorie: |
Liverecording |
Primordial aus Irland muss man wohl niemandem mehr vorstellen. Die Folk-/Black Metaller sind schon lange in der Szene bekannt. 1991 wurden sie bereits gegründet. Nach zehn Alben wollen sie nun ein Live-Dokument nachlegen. „Live In New York City“ enthält dreizehn recht lange Tracks (alle zwischen fünf und acht Minuten) und dauert hundert Minuten. Und ich bin positiv überrascht, wie bodenständig dieser Live-Release klingt. Während mir die letzten Alben alle etwas zu pompös und zu glatt produziert waren, klingt hier alles schön erdig. Das Spektakel beginnt mit „As Rome Burns“, welches mit geilen, treibenden Percussions aufwartet. Auch die weiteren Folk-Elemente kommen immer wieder gut durch.
Dennoch sind Primordial aber auch immer wieder brachial und verfallen nie in Monotonie. Natürlich muss man sich damit abfinden, dass sie längst nicht mehr so Black Metal-lastig sind wie in den Anfangstagen. Doch das stört auch nicht weiter. Die Iren klingen live frisch und mitreißend. Sie grooven ohne Ende und haben immer ein Gespür für einprägsame Melodien. Dennoch klingt alles räudiger als von mir erwartet. Der Sound ist trocken und eben nicht glattpoliert. Somit bleibt alles authentisch. Der Gesang wurde offensichtlich nicht bearbeitet. Auch die Chöre klingen nicht so fett wie auf ihren Studioaufnahmen. Das ist alles live! Es gibt Ansagen, bei denen das Publikum zum Mitmachen animiert wird.
Die Fans sind gut zu hören, sodass man tatsächlich beim Hören den Eindruck hat, mittendrin zu stehen. Inwieweit alle Veröffentlichungen berücksichtigt wurden, weiß ich leider nicht, da ich leider nicht mit ihrer kompletten Diskografie vertraut bin. Auch weiß ich nicht, ob es dazu auch eine DVD oder Blu Ray mit im Package gibt. Fakt ist aber, dass „Live In New York City“ auch bei der Länge am Stück hervorragend funktioniert, und dass man hier wahrscheinlich einen schönen Überblick über ihr Schaffen bekommt, wenn man sich nicht alle ihre Werke in die heimische Sammlung stellen will. Hut ab!
Note: Keine Wertung
Autor: Daniel Müller











































