METAL DE FACTO - THE LAND OF THE RISING SUN PART 2

| Label: | REAPER ENTERTAINMENT |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 48:13 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Zwei Jahre nach dem ersten Teil von „The Land Of The Rising Sun: Part I“ legen die Ensiferum und ehemaligen Dreamtale Recken mit Metal De Facto den zweiten Teil der Story aus dem Land der aufsteigenden Sonne vor. Der am Anfang und am Ende mit japanischer Sprache unterlegte und ansonsten recht spannungsarme Opener „Sengakuji Temple“ (feat. Ryoji Shinomotovon der Band Ryujin) macht den Anfang, um anschließend die bereits Ende des letzten Jahres erschienen schwungvolle Vorab-Single „Across The Milky Way“ anzureihen. In bester Doublebass Manier folgt die epische zweite Vorab-Single „Gojira“ gekonnt wie aus einem Guss, ohne dabei das ostasiatische Flair zu vernachlässigen. Auch das flotte „My Plastic Escape“ kann überzeugen, ehe das anmutende Zwischenspiel „スズメの群れ“ auf dem Fuße folgt.
Das verschaltete und fluffige „Fury And Beauty“ (nochmals mit dem Gitarristen Ryoji), wird dann von der fragilen Ballade „The Wanderers Truth“ abgelöst. Mit durchgetretenem Gaspedal geht die Story mit „Pen Is Mightier Than Sword“ weiter, um mit „Lighter Than A Feather“ einen weiteren Leisetreter anzureihen. Die Geschichte findet mit dem groovenden „Wheel Of The Rising Sun“ einen würdigen Abschluss. Zwar ist von dem unbeschwerten sehr melodischen Brett „Imperium Romanum“ aus dem Jahr 2021 weniger übrig geblieben, das Songwriting die Detailschärfe und der progressive Anteil egalisieren diesen Aspekt aber, so dass die damals ausgesprochene Kaufempfehlung des Debütwerkes auch hier aufrechterhalten bleiben kann.
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters











































