ELLEFSON–SOTO - UNBREAKABLE

| Label: | REAPER ENTERTAINMENT |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 38:55 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Sowohl David Ellefson als auch Jeff Scott Soto sind Akteure im Rock-und Metal-Bereich, die den meisten metallischen Mitstreitern bekannt sein dürften. Dennoch hier ein kurzer Abriss für die Neu-Fans oder die, die es noch werden wollen. Fangen wir mit David Ellefson an, der ist mit Baujahr 1964 etwas älter als Mister Soto (nur ein Jahr, trotzdem!). David „Dave“ Ellefson ist den meisten wohl am ehesten bekannt als Bassist der meisten wichtigen Studioalben von Megadeth, wie zum Beispiel dem Debütwerk „Killing Is My Business...And Business Is Good!“ bis hin zu „Dystopia“. David Ellefson ist seit 2021 nicht mehr Teil der Band, war aber bei einigen Projekten wie Metal Allegiance, Altitudes & Attitude, Ellefson, Dieth, Metal Church und weiteren dabei. Jeff Scott Soto, der umtriebige Vocalist des Duos ist bekannt als Sänger von Axel Rudi Pell (1992 – 2000), Humanimal, Sons Of Apollo, Yngwie J.Malmsteen, Bakteria, Talisman und einigen anderen. Ihr seht hier arbeiten zwei gestandene Herren der Stromgitarrenmusik zusammen.
Jetzt kommen wir zu dem Part, der interessant bis verwirrend ist: David Ellefson ist ein Thrasher durch und durch und Mister Soto ist eigentlich eher ein Hardrock-Sänger, was auf dem Papier interessant klingt, ist für mich irgendwie die Krux der Scheibe. Instrumental ist das Ganze hier und da schon satt metallisch, der Gesang bleibt aber größtenteils im Hard Rock-Bereich. Manche Songs bleiben leider blass („The Day We Build Rome“, „Shout“), da sie wirken, als wären sie straight für Spotify oder für das Radio komponiert, während andere wie „Poison Tears“ und „Vengeance“ sowohl durch melodische Griffigkeit als auch passende Gastmusiker bestechen. So bleibt ein durchwachsenes Werk, das mich zwar nicht abholt, aber was die Skills der Musiker angeht, über jeden Zweifel erhaben ist.
Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































