BATTLE BEAST - STEELBOUND


Label:NUCLEAR BLAST
Jahr:2025
Running Time:38:29
Kategorie: Neuerscheinung
 

Da ist es, das neue Stück Edelmetal von Battle Beast. Der Band um Sängerin Noora Louhimo. Das mittlerweile siebte Werk der Gruppe wird keinen Fan der Finnen enttäuschen. Nicht nur ihrem Stil, sondern auch der Plattenfirma mit Nuclear Blast blieben sie treu. Los geht es mit dem speedigen “The Burning Within”. Eine großartige Nummer mit herrlicher Hookline im typischen Steel der Truppe. Hymnenhaft folgt „Here We Are“ und besticht mit eingängigem Refrain. Grundsätzlich hat das Ganze doch was von „Schlagermetal“. Aber mir gefällts. Beim Titeltrack ist sogar die Grenze zum A.O.R. fließend. Den harten Metal findet man hier eher nicht. „Last Goodbye“ kommt dann wieder kräftiger rüber. Und auch diese Nummer prägt sich schnell. Die Frontfrau glänzt mit ihrer variantenreichen, starken Stimme. Der Sound ist wie auf allen bisherigen Alben von Battle Beast, druckvoll und glasklar. Die Gitarrenarbeit von Juuso Soinio und Joona Björkroth ist von internationaler Spitze.

„The Long Road“ ist als episches Bläser/Synthesizer-Intro verfasst. Danach erklingt das dazu passende „Blood Of Heroes“. Mit „Angel Of Midnight“ kommt mein Favorit des Releases. Ein schöner kleiner Rocker mit gefälligem Accept-Feeling. „Riders Of The Storm“ erinnert nicht nur vom Titel her an Running Wild, denkt man sich die Keyboards mal weg. Mit „Watch The Sky Fall“ werden nochmal ein paar Kohlen aufgelegt und die Truppe zeigt, dass sie es, zumindest was die Riffs angeht, immer noch metallisch können. Auch dieser Titel ist kompositorisch allererste Ware. Ergo: Battle Beast wollen weiter oben mitspielen. Mit „Steelbound“ ist ihnen ein weiter Schritt dazu gelungen. Für mich einer der Kandidaten, welche einmal die aussterbenden Dinosaurier der Szene beerben könnten.

Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Stephan Georg


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