FEUERZEUG - DEAD WAHINES AND TSUNAMIS


Label:EIGENPRODUKTION
Jahr:2012
Running Time:69:55
Kategorie: Neuerscheinung
Eigenproduktion
 

Im Zufallsmodus meinen iPod abgespielt, überrascht mich diese Band immer wieder, wenn ein neugieriger Blick auf das Display mir die Antwort gibt, es mal wieder mit Feuerzeug zu tun zu haben. Diese vier Eidgenossen grooven, was das Zeug hält. Irgendwo zwischen Stoner und straightem Alternative Rock einzuordnen, kommen sie mit frischem Arschtritt, dem man gerne sein Gehör schenkt. Die gewollten Disharmonien in den Breaks von „Landkreuzer“ setzen kleine Akzente, wie die funkigen Anschläge in „Evel Knievel Has Kissed The Devil“. Hier und da blitzt etwas Kyuss auf; das sind alles liebenswerte Details, die eine gute Scheibe besonders im Underground ausmachen. In „Fusion Van“ wird mal mehr gebrüllt, und in „Cruising The Desert“ geht’s rhythmisch weiter, schön punchig und rockig. Die Schweizer riffen in „Release The Kraken“ über fast zehn Minuten, ohne selbst im scheinbar endlosen Gitarrengewürge zum Schluss langweilig zu werden. Die neumodischen Quietschleads in „Kometa“ nerven dann aber doch etwas. Dreizehn Songs zwischen drei und zehn Minuten sind auf der Scheibe gelandet, die dem Hörer locker eine bunte Stunde bescheren. Die zweite Scheibe des Quartetts aus der Schweiz bietet amtlichen Sound; eine saubere Produktion ohne Blast und Grotte. Insgesamt eine zündende Eigenproduktion mit einem leicht zu bedienenden Bandnamen. 

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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