CYCLE OF PAIN - SAME


Label:METALVILLE
Jahr:2011
Running Time:51:22
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Vor 25 Jahren war der Bassist von Black Label Society, J.D. DeServio, gerade mal 15 Lenze jung und hatte seinen eigene Band. Mit dabei Sänger Gregg Locascio, Gitarrist Joe Taylor und Drummer Rich Monica. Die Jungs wussten wohl damals schon wo sie hin wollten, denn ihr unreifer Sound mit einigen Patzern grenzt an die Kompositionen von Zakk Wylde. Natürlich fehlen die damaligen Einflüsse von AC/DC, Scorpions, Black Sabbath und Iron Maiden nicht, aber grundsätzlich haben wir es hier mit staubtrockenem, amerikanischen Wüstenrock der härteren Variante zu tun. Zwölf Beiträge hämmern ins Hirn, bleiben aber kaum haften. Zu dröge und stumpf sind die Songs, die auch schon mal, wie beim Opener "5", einen Hauch von Grunge der Marke Soundgarden schnuppern durften. Stimmlich liegt Gregg irgendwo auf der Alternative/Grunge-Linie mit Fetzen von Ozzy im Hals. Ob Cycle Of Pain das nächste große Ding werden, wage ich zu bezweifeln. Dafür sind die Drums zu holprig und die Gitarrenläufe zu eigensinnig. Und düstere Doomattacken wie "14 Devils" sind ebenfalls ein alter Hut. Es mag aber auch an dem Mischmasch zu vieler Einflüsse liegen, wenn nicht sogar an den Beiträgen zu vieler Gastmusiker. Zehn Freunde tummeln sich insgesamt auf den Songs rum. Da wären Zakk Wylde, Ray Luzier (Korn), Brian Tichy (Billy Idol), Sen Dog (Cypress Hill), Russ-R Cobb, Hugo Ferreira und Marcus Ratzenboeck von Tantric, Clip Payne (P-Funk), sowie Burton C. Bell von Fear Factory und zu guter letzt Russell Allen von Symphony X.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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