GODSLAVE - INTO THE BLACK


Label:SAOL
Jahr:2011
Running Time:57:47
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Thrash-Metal aus unseren Breitengraden wie Destruction oder Kreator war eigentlich nie wirklich mein Ding. Wenn er denn mit der amerikanischen Bay-Area-Variante a la Exodus und Konsorten gemischt wird, samt Unterziehung eines abwechslungsreichen Tempi-Wechsel, sieht die Sache schon anders aus. Dazu der etwas aggressivere, gekeifte Brutalo-Gesang, eine fette Produktion sowie arschtighte Riffs, und das Hörvergnügen entfaltet sich mit jedem weiteren Track. Um die Sache noch interessanter zu gestalten, haben die Fans des Genre das Vergnügen, auf verschiedenen Tracks Gäste der Band zu hören. Gerrit P. Mutz, Sänger von Sacred Steel, verwandelt den Titeltrack "Into The Black" in ein schleppendes Gewitter. Die cleanen Vocals des True-Metallers stehen völlig im Kontrast zu den Death-Growls des Gastgebers Thomas A. "The Slavegrunter" Pickard. Erst im späteren Verlauf explodiert der Track in ein bombastisches Thrash-Geprügel. Michael "Mike" Sifringer, der Gitarrist von Destruction, hilft beim Opener "Trashed" und dem Speed-Metal-Beitrag "Scholar Eclipse" aus. Und last but not least offerieren die beiden Klampfer Benedikt Zimniak (Mekong Delta) und Manuel Zewe (Celesta) ihre Künste auf dem instrumentalen Mini-Epos "A Shot In The Dark". Die fünf Recken kommen aus dem Saarland und sind die dritte deutsche Thrash-Metal-Band (mit dabei Cripper und Hatred) im Stall von SAOL. „Into The Black“ ist das zweite Album der Band, aber das erste für das aktuelle Label. Für Puritaner vielleicht nicht ganz empfehlenswert, alle anderen bitte reinhören.

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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