Q-AGE - STOP THE CLOCKS


Label:TT7
Jahr:2013
Running Time:38:55
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Alternativ bis grungig gibt sich der Opener „Still I’m Sad“ (kein Cover von Rainbow). Basslastig und poppig geht’s weiter, und die helle Stimme des Sängers kommt der folgenden Ballade zu Gute. Dann wird’s langsam unlustig, mit Drumcomputer und klinisch toten Geräuschen in „Seven Clicks Away“, die das Klatschen von Händen nachmachen. „Stand Up“ rockt dann wieder mit richtigen Drums und einem treibenden Beat der Gitarre, als ob man sich versöhnen wolle. Doch so richtig warm wird man mit den Dargebrachten nicht. Dann zünden mal ein paar griffige Ideen, die dann wieder im See der Belanglosigkeit ertrinken. Gegen Ende nehmen die Songs für alternativen Pop etwas Fahrt auf. Konzeptmäßig fangen Q-Age auf diesem ihrem zweiten Album den Frühling ein, und beschreiben darauf die Blütezeit des Lebens als Teil Zwei ihres Konzept Zyklus, der vier Alben umfassen wird. Die allermeisten Metaller werden sich damit nicht befassen. Das aufwendig gestaltete Booklet mit richtig dicken Seiten reißt das Ruder auch nicht mehr rum.

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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