SIROCCO - LAMBAY


Label:SELBSTVERTRIEB
Jahr:2012
Running Time:37:28
Kategorie: Eigenproduktion
 
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So progressiv wie das Intro loslegt, glaubt man zunächst nicht daran, dass bratende Gitarren folgen, doch dann kommt genau das. Eine amtliche Riffattacke legt den Titeltrack von den Ketten, das genauso geradlinig losrockt, wie „Fallow; Unearth“. Schön auch die Arbeiten der beiden Gitarren in „Mael Suthain“, Soli und Leads immer schön über Riffundamenten. Das Klavierintermezzo „Tempest“ stellt eine Verbindung zum nächsten Track her, der mit Trommeln und Bass beginnt, und für Progverhältnisse ebenfalls sehr frisch losrifft. Und gut Druck machen sie das ganze Album über, das klappt sogar bei doppelläufigen Leads, ohne Riffunterlegung. Die breite Produktion, leicht hallig, tut den Rest dazu, auch bei Oldschoolern Überzeugungsarbeit zu leisten. Der dritte Longplayer der heimatverbundenen Iren bündelt acht Songs, die auch die Restwelt aufrütteln können. Bei Songlängen zwischen vier und sieben Minuten bleiben große epische Längen außen vor. Nicht schlimm, denn die Songs haben auch so etwas zu sagen!

Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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